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Warum Tempo 30 auf Kantonsstrassen überholt ist. (am Beispiel Engstringerstrasse)

  • rainerstuessi
  • 20. Jan. 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Jan. 2023

Geschätzte Leserinnen und Leser Immer wieder wird für die Einführung von Tempo 30 mit Sicherheits- und Lärmschutzaspekten argumentiert. Warum diese Argumentationsbasis angezweifelt werden darf und wieso dies insbesondere für die Engstringerstrasse gilt, erläutere ich Ihnen nachfolgend. Gleichzeitig ist dies ein Paradebeispiel, wie gemeindeübergreifende Verkehrspolitik durch einen Alleingang der kantonalen Sicherheits- und Baudirektion, ohne Abstimmung mit den betroffenen Standortgemeinden, nicht funktioniert.


  • Erstmalig erreicht die Neuimmatrikulation von alternativen Antrieben einen Marktanteil von 50,8% (# 58'528 Steckerfahrzeuge). Im Kt. Zürich fährt jede zweite Neuzulassung teilweise oder mit Strom. Somit wird die Neuwagenflotte nicht nur «klimafreundlicher» vor allem aber auch leiser. (Quelle: Auto Schweiz)

  • Carsharing- und Abo-Modelle (z.B. Mobility, Carvolution usw.) und Home Office tragen u.a. zukünftig zur Reduktion des motorisierten Verkehrs bei. (Quellen: div. Studien motorisierter Individual Verkehr)

  • Gemäss Sinus Report (Sicherheitsniveau BFU) ist die Mehrheit an Unfällen innerorts auf Unaufmerksamkeit und Ablenkung sowie Vortrittsmissachtung zurückzuführen. (Quelle: BFU)

  • Dank Bushaltestellen mitten in der Engstringerstrasse, existiert bereits eine verkehrsberuhigende Massnahme. Der tägliche Stau ist allgemein bekannt.


Die individuelle Mobilität wird sich in den nächsten Jahren verändern. Unnötige Kosten für die Umsetzung von Tempo 30 sind zu stoppen und Verkehrskonzepte mit Bedacht und auf Basis visionärer Ansätze umzusetzen.

Beste Grüsse


Rainer Stüssi

Präsident Ortssektion SVP UE & Kandidat für die Kantonsratswahlen 2023 (2x auf Ihre Liste)


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